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Was hat GABA mit PMDS zu tun? Die Prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) ist eine schwere zyklische affektive Störung, bei der hormonelle Schwankungen vor allem in der Lutealphase zu Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Angst führen. Eine zentrale neurobiologische Erklärung bezieht sich auf die Wirkung von Allopregnanolon, einem Hormonstoff, der aus Progesteron entsteht und normalerweise über die…
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Hormonelle Veränderungen – etwa im Menstruationszyklus, in der Schwangerschaft oder im Übergang zur Menopause – haben weitreichende Auswirkungen auf Stimmung, Wahrnehmung, Belastbarkeit und körperliches Wohlbefinden. Bei Frauen mit neurodivergenten Merkmalen (z. B. Aufmerksamkeitsdefizit‑/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Autismus, Hochsensibilität) können diese hormonellen Schwankungen verstärkend wirken: Emotionale Reaktivität, Überforderung, Reizempfindlichkeit und veränderte Symptome treten häufiger auf. Forschung legt nahe, dass hormonelle und neurobiologische…
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In einer groß angelegten Kohortenstudie mit über 3,5 Millionen Medicaid-versicherten Erwachsenen in den USA wurde untersucht, wie häufig ADHS zusätzlich bei Menschen mit Autismus vorkommt und welche gesundheitlichen Folgen damit verbunden sind. Wie häufig ist ADHS bei Autismus? Indikation für Diagnostik und Therapie Diese Studie verdeutlicht, dass ADHS bei autistischen Erwachsenen keineswegs selten ist…
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ADHS bei Frauen zeigt sich oft anders als bei Männern. Hormonelle Schwankungen können ADHS-Symptome wie Impulsivität, emotionale Dysregulation und Konzentrationsstörungen verstärken – besonders bei Frauen mit PMDS (prämenstruelle dysphorische Störung). PMDS – Prämenstruelle Dysphorische Störung PMDS ist eine starke Form des prämenstruellen Syndroms (PMS), bei der Frauen körperliche und vor allem psychische Beschwerden in der zweiten Zyklushälfte…
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Die systematische Übersichtsarbeit und Komponentennetzwerk-Metaanalyse von Ostinelli et al., veröffentlicht im Dezember 2024 hebt die Bedeutung einer personalisierten Therapieplanung für Erwachsene mit ADHS hervor. Die Studie vergleicht pharmakologische, psychologische und neurostimulierende Behandlungsansätze und zeigt, dass kein Ansatz allein für alle Betroffenen gleichermaßen geeignet ist. Individuelle Therapieplanung im Fokus Die Ergebnisse betonen, dass die Wahl der…
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In einer neuen Studie fassen Faraone und Kolleginnen und Kollegen den aktuellen Wissensstand zu ADHS zusammen und beleuchten Ursachen, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten. Die neuroentwicklungsbedingte Störung hat eine stark genetische Grundlage, wobei Umweltfaktoren wie pränatale Belastungen diskutiert werden, ohne klare kausale Beweise. Neurobiologisch zeigen sich Unterschiede in Gehirnstrukturen und -funktionen, vor allem in Netzwerken für…
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ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) ist eine komplexe neuropsychologische Störung, die oft mit einer Vielzahl von Herausforderungen einhergeht, darunter Schwierigkeiten in der Aufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität. Es gibt zunehmend Hinweise darauf, dass Hormone eine bedeutende Rolle im Verständnis und in der Behandlung von ADHS, insbesondere bei Frauen, spielen können: 1. **Einfluss von Hormonschwankungen**: Studien zeigen, dass hormonelle…